Unvollständiger Jahresrückblick 2014

Dieser Jahresrückblick ist gänzlich unvollständig, fasst aber damit mein Jahr eigentlich ganz gut zusammen.

 

 

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Aufruf-thingy

Ach Mensch. Da ist dieser YouTube-Channel und irgendwie fallen mir keine Videos ein, die vom Aufwand her mehr so “ob man die Kamera jetzt anmacht oder nicht, das ist eigentlich egal” sind. Dafür habe ich in letzter Zeit ganz viele aufwändigere Ideen, die ich gern umsetzen würde, wo man aber mehr Leute für braucht, als… eben… mich.

Jetzt lag ich letzte Nacht so im Bett, konnte nicht schlafen, hatte zu viel Cola getrunken, und auch sonst war ich irgendwie gelangweilt. Da fiel mir plötzlich etwas ein, was sich umsetzen ließe und worauf ich auch richtig Lust hätte!

Ich kann das halt bloß nicht alleine. Und deshalb brauche ich euch! (Das klingt wie ein Casting Call einer Internetseite, ist aber nicht halb so fake-social-media-mäßig gemeint.)

 

Ich würde gern sogar eine Video-Serie machen. Den genauen Plan habe ich schon in meinem Kopf, aber es wäre ein riesen Spoiler, wenn ich’s verraten würde. (Die Action wird sich in Grenzen halten, glaubt mir. Ich bin nicht besonders spannend.)

 

Das ganze funktioniert im Groben so:

Ihr sendet mir Themenvorschläge oder Fragen, die einen Gedankengang anregen, der ungefähr 10 Minuten dauern könnte. Das muss jetzt nichts ultra tiefsinniges sein.

Ein Beispiel wäre vielleicht:

“Was hälst du von der Mutter-Tochter-Beziehung von Beatrix Kiddo und B.B. in ‘Kill Bill’?”

Das könnte ich schonmal ne Weile drüber faseln. Aber es kann wirklich alles sein: Filme, Videospiele, Serien, Musik, Gossip, Liebe, Sex, Persönliches, ALLES!

Was euch eben so bewegt. Das ist nämlich der Punkt. Dadurch wird das Video nämlich automatisch interessant (geschickt, nä?), weil die Themen ja vom Zuschauer kommen.

 

 

Fragen und Anregungen können über alle Kanäle an mich weitergeleitet werden.

  • Über Twitter
  • Per DM
  • Im Kommentarbereich
  • Sogar Facebook
  • Oder anonym auf ask.fm!
  • Meinetwegen auch per Post, falls ihr meine Adresse habt! Oder per SMS! Nur Anrufe nehme ich keine entgegen. Obwohl… doch. YOLO.

 

Wie immer gilt: Ich mach das Video auch dann, wenn das nur 1 Person guckt. Mir ist das egal, solange ich 1 Person entertainen kann, bin ich zufrieden.

Es würde mich also echt richtig doll freuen, wenn ihr (oder besser gesagt, du! Haha!) Bock darauf habt, denn ich hab voll Bock!

 

So, ich glaub, das war erstmal alles. Jegliches Feedback immer zu mir. ♥

-J-

Bratkartoffel Margherita

Das ist einer dieser Blogeinträge, wo ich jetzt schon weiss, dass ich in ein paar Jahren aus irgendeinem Grund darauf stoßen und mich fragen werde, warum ich so einen seltsamen Unfug gemacht habe. Und das auch noch in meinen Körper gesteckt habe.

Eigentlich frage ich mich das sogar jetzt schon. Aber mein Bauch ist einfach so voll mit diesem warmen After-Comfort-Food-Gefühl, dass ich keinen Bissen davon bereue.

 

Ich rede von Pizza. Um genau zu sein von Bratkartoffel Margherita.

 

Zutaten:

  • Eine billige Pizza Margherita von Penny oder whatever
  • Bratkartoffeln
  • Currypulver
  • Käse wenn man sich selbst ins ultimative Fast-Food-Koma versetzen will

 

Zubereitung:

1. Ernsthaft? Du brauchst auch noch ‘ne Anleitung für eine verdammte Tiefkühlpizza mit Kartoffeln? Okay.

2. Also, du nimmst den Ofen und du heizt den vor, auf was auch immer die verdammte ANLEITUINGAFA auf der PACKINGAFAD sagt! Ernsthaft! Erst lesen, dann fragen.

3. Dann machst du die Kartoffeln. Ich war dieses mal sogar so faul und hab einfach vorgefertigte Bratkartoffeln bei Penny gekauft, weil ich extrafaul bin. GUCK MICH NICHT SO AN, DU BIST SELBER FAUL, ICH KENN DICH!

4. Wenn du Curry genau so goil findest wie ich, haust du noch Currypulver in die Bratkartoffeln. BAM! Curry-Bratkartoffeln! Wieder ein Gericht erfunden, ich bin ein verdammtes Genie!

5. Hast du die Bratkartoffeln fertig, nimmst du die Pizza aus dem Eisfach deiner Wahl und packst die Kartoffeln einfach da drauf. Wenn noch welche übrig sind, ZACK! Haste was für später. Ich kenn dein Essverhalten. Ich weiss, dass du nachts noch Hunger kriegst!

oh.

OH.

Du willst das ultimative Fresskoma? Eine krasse Pizza mit Bratkartoffeln ist dir nicht genug? Du glaubst nicht, dass das reicht?! Jennifer ist einfach nur eine Pussy, weil sie keine ganze Pizza davon geschafft hat? Okay. Wie du willst.

6. Pack noch Käse drauf.

 

It’s delicious, though!

-J-

 

Brothers Green Eats

Oder auch: Oh my god, these guys are chefs?!

Ich weiß nicht warum, aber es liegt mir am Herzen von diesem YouTube Channel zu erzählen, den ich neulich entdeckt habe.
Wie, so glaube ich, ALLE Menschen wissen, gucke ich verdammt viel Kram auf YouTube. Ich hab sogar seit drei Jahren eine “Most favourite videos of 20XX”-Playlist, die ich mir jedes Jahr anlege um besonders gute Videos zu speichern. Ich hab auch eine Playlist für Supernatural, Star Trek und Quentin Tarantino…

Verdammt, ich habe sogar gerade das Schreiben unterbrochen, nur um dieses Video zu gucken!

Hach ja, Ego. ❤
ANYWAYS! KOCHSHOWS! Ich liebe Kochchannels auf YouTube und hab ein paar abonniert. Mein Lieblingschannel ist Sorted Food, die sind toll und super geeky!

Aaaaber hier soll es ja nicht um Sorted gehen. Oder um die Game Grumps. Sondern um… wie soll ich das am besten formulieren… um… kiffende Kochbrüder.

It’s true, though!

Nun, das erste Video, was ich von diesem Channel geguckt habe, ist dieses hier (bitte machen Sie keine Rückschlüsse auf mein Leben als Student):

Und man sieht diese zwei Typen, die ein bisschen langsam sprechen… und den Rauch vor der Kamera… und diese total gechillte Musik…
Okay. Das mal ausser Acht gelassen, die Typen sind tatsächlich richtig echte Köche. Und was noch viel wichtiger ist: Die experimentieren einfach mit dem was sie gerade da haben. Und als Student hat man halt meistens nur solche Sachen wie Tortillas, Pasta und Co. da. Also. Zumindest ich.
Das Beste daran ist jedoch, dass die auch finden, dass Fast Food geil ist. Es muss ja nicht immer total fancy sein! Fast Food ist allerdings auch teuer und meist kann man’s ganz einfach selbst machen, wenn man weiß wie. Die Jungs haben rausgefunden wie! Und sie machen Videos darüber!



Sie zeigen einem auch, wie man Sachen ganz leicht in der Mikrowelle machen kann!

Super einfach, super lecker, günstiger – und man muss dafür nichtmal den Weg ins Restaurant auf sich nehmen! Na, wenn das nicht perfekt ist, dann weiß ich auch nicht!

Zwei kiffende Kochbrüder. Super down-to-earth. Und sie machen die Rezepte auch so, dass man nicht extra zum Spezialitätengeschäft fahren muss und hofft, dass das teuere Rosenwasser auch das richtige ist, sondern einfach und bequem!

Empfehlung für alle Mit-Kochn00bs!

-J-

Kindheit verkehrt.

Mir ist heute aufgefallen, dass Eltern sich nur melden, wenn sie ein Problem haben.

Mama: “Mein PC spinnt ein bissel”
Ich: “Du spinnst ein bissel”

Sollte das nicht eigentlich andersrum sein? Sollte ich nicht eigentlich mit jedem Problem zu meinen Eltern rennen? Sollten DIE nicht eigentlich MIR helfen? Ich dachte das dreht sich erst um, wenn die im Rentenalter sind…

BIN ICH SCHON SO ERWACHSEN?!

-J-

You know what really grinds my gears?

Leute, die in Nostalgie schwelgen, haben einfach das Roßmann-Prädikat. Ich meine, das Ultra-Nervig-Prädikat, das alle Roßmann-Produkte brauchen um wirklich valide zu sein, alles andere ist Müll. Das stimmt natürlich nicht, aber alle Produkte kriegen so einen tollen Stempel draufgeklatscht und den Mist nochmal besonders zu betonen. Nostalgische Menschen sind wie diese Produkte. Binden jedem auf die Nase, dass sie bei Sachen dabei waren, die heute (meist zurecht) ausgestorben sind und genau dieser Fakt macht sie zu viel besseren Menschen, als dich.

Da ich 92 geboren bin, werde ich oft von Menschen ab 40 als “Digital Native” bezeichnet. Eigentlich okay, schließlich bin ich ziemlich früh schon an Technik herangeführt worden und konnte sie somit viel leichter adaptieren, als meine Eltern oder meine Oma. Aber dass einem als digitalem Indianer gleich unterstellt wird, man würde “die gute alte Zeit” ja gar nicht schätzen können, weil man’s ja gar nicht mitbekommen hat – ach und früher war ja eh alles besser, das finde ich ziemlich ätzend. Klar, ein halb ironisches “Na, ihr Digital Natives” von Jan Böhmermann ist etwas vollkommen anderes als “Hach ja, ihr Digital Natives (das ist ein Wort das ich letztens in der Zeit gelesen habe), ihr habt’s ja so viel leichter und früher war alles besser.” von einem Dozenten.

Mein Problem hier ist nicht unbedingt immer das “früher war alles besser”. Früher war mit Sicherheit nicht alles besser. Dass es keine Handys gab, oder Internet war sicherlich oft auch ziemlich scheiße, sonst wären diese Sachen ja gar nicht erst erfunden worden. Mein Problem ist viel mehr die Unterstellung, dass wir Digital Natives (und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich genau so ein Native bin, wie ein 3jähriges Kind mit iPad in der Hand, aber lassen wir das mal dahingestellt) – dass wir Digital Natives alles was vor den aktuellen Entwicklungen war einfach gar nicht mehr kennen.

Ob moderne Gamer nicht mehr wissen, dass man bevor es Heimkonsolen gab noch in die Arcaden gehen musste um spielen zu können? Ernsthaft?

Es beleidigt mich zutiefst, wenn Leute meinen, dass Dinge – nur weil sie überholt sind – einfach aus dem Gedächtnis der Menschheit verschwinden. Viel mehr zweifle ich an der Integrität dieser Leute und an ihrem Verstand.

“Ob die Kids von heute wohl überhaupt noch wissen, was eine Schallplatte ist? Oder gar eine Kassette??”

Ob die Menschen, die sich solche Fragen stellen, wohl wissen, dass Schallplatten, Kassetten, Spielautomaten, VHS, Dia-Projektoren, Filmkameras, usw. schon so einen Kultstatus erlangt haben, dass sie einfach allen “Kids”, die diese Dinge natürlicher Weise kennen, mal eben so vor den Kopf gestoßen haben? Diese Unterstellungen der Unwissenheit sind nämlich so unglaublich frech, dass es einfach wehtut.

Ich will jetzt gar nicht damit anfangen, dass meine Generation eh schon als die “Generation Doof” verklärt wurde. Ein Titel, den keiner mehr gutmachen kann und extrem an unserem Selbstbewusstsein gekratzt hat. Und das alles nur, weil ein paar alte Säcke glauben, dass die Gesellschaft, bloß weil sie nicht mehr so ist, wie sie sie kennen, plötzlich ganz schlimm ist. Weil diese alten Säcke sich für etwas besseres halten und einen Sündenbock brauchen für Veränderung, mit der sie nicht klarkommen. Und weil alle Menschen sich gerne für besser halten, als die Generation nach ihnen (was übrigens einfach Gesellschaftswissenschaftlich natürlich ist. Eltern verstehen ihre Teenies zuhause auch einfach nicht.), hat der Titel sich verfestigt und wir sind jetzt auch in echt die Doofen. Aber ich wollte ja gar nicht damit anfangen.

Wenn allerdings schon Leute mit Mitte 20 anfangen, von der guten alten Zeit zu schwärmen, als man noch richtige Videospiele gespielt hat, dann finde ich das äusserst bescheuert. In Nostalgie zu schwelgen ist ja gar nicht schlimm. Solang es nur nicht zum “in Nostalgie versinken” ausartet. Früher war alles anders, das stimmt. Das stimmt immer. Aber früher war nicht alles besser. Rechtschreibreformen waren früher schon genau so scheiße wie heute. Leute regen sich schon seit anbeginn der aufklärerischen Zeit darüber auf, dass die Gesellschaft immer mehr verkommt. Dabei entwickelt sie sich nur. Ich kann nur alle Menschen beruhigen, die Angst davor haben, dass die Kids von heute nicht mehr wissen, was eine Kassette ist – die wissen das. Und würde die Kassette wirklich aus den Gedanken verschwunden sein, hätte keinen Kult-Status, dann würdet ihr euch auch nicht mehr so lebendig daran erinnern, wie ihr früher ja noch Lieder aus dem Radio mitgeschnitten habt und manchmal die Verkehrsnachrichten kamen. Aus den Augen, aus dem Sinn trifft auch auf die Gesellschaft zu. Wäre die Schallplatte tatsächlich ausgestorben, würden auch keine mehr gepresst werden, würden die Leute sie nicht mehr benutzen, würde keiner mehr darüber reden, würden die Kinder sie nicht mehr kennen, würden wir uns alle nur noch dunkel mal daran erinnern, was das mal war und wie schade es ist, dass diese Zeiten vorbei sind, wir älter werden, aber wie gut es ist, dass es jetzt MP3-Player gibt.

-J-

Feelings In Music

Manchmal sagt Musik so viel mehr, als man selbst kann. Und immer dann, wenn ich irgendwas fühle – was glücklicherweise fast durchgehend der Fall ist – nehme ich Musik als Projektion meines Inneren. Manchmal sind das die allerschönsten Glücksgefühle. Und manchmal ist es ein gebrochenes Herz oder Trauer.

Mia. – Musik

Und so kommt es, dass ich die Lieder, in die gerade das meiste Herz hineinlege, einmal aufschreiben möchte. Es sind nicht alle Lieder, die ich so höre, aber sie sind ein Konzentrat des Status quo. Und da die letzten Wochen für mich eher eine sehr melancholische Phase waren und mein Herzchen viel einstecken musste, ich es sogar ein bisschen mies behandelt habe, ist diese Playlist nicht die fröhlichste.

Aber eine mit viel Hoffnung und Liebe drin.

Weil Liebe und Angst nicht zusammenpassen.

Meine FEELS-Playlist.

Titel:

  • Rien ne va plus – Mia.
  • Yvette – Marek Hemmann
  • A Real Hero – College & Electric Youth
  • Berlin – RY X
  • Lost In Weltschmerz – TANGOWERK by NHOAH, Mieze Katz
  • Blaue Augen – Ideal
  • Saturday – Big Fox
  • Hungriges Herz – Eurovision – Mia.
  • Neu programmiert – Mia.
  • Right (feat. Fabian Reichelt) – Marek Hemmann
  • Something About Us – Daft Punk
  • Liebe – Kraftklub
  • Das traurigste Mädchen der Stadt – Fettes Brot
  • Hoffnung – Mia.
  • Good Worker – Iamamiwhoami
  • Angels – The xx
  • Bruises – Chairlift
  • Mausen – Ian Pooley Main Remix – Mia.
  • Fallschirm – Tocadisco Remix – Mia.

Manchmal ist es das Feel der Melodie, manchmal die Aussage und manchmal auch einfach nur ein einziges Wort, das ein Lied zu einem Herzenssong macht.

-J-