Hamburg.

Hamburg.

Hach, Hamburg.

Du schöne Stadt, du.

Du unglaublich wunderschöne Stadt, du.

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Dean’s Apple Pie

In der Küche gibt es zwei Lager. Die Köche und die Bäcker. Während ich im Kochen total, aber wirklich total schlecht bin, ist das Backen irgendwie wirklich mein Ding! Es macht Spaß und komischerweise kann ich es sogar ganz gut, ohne jetzt sagen zu wollen, ich sei total der Profi oder so. Ich kann aber immerhin schon amerikanische Rezepte ins Deutsche übersetzen, also kann ich sooo schlecht ja gar nicht sein.

Da ich heute den letzten Tag meines Praktikums hatte, durfte ich einen Kuchen ausgeben. Die schnelle Lösung wäre eine Backmischung gewesen, die viel bessere, leckerere und einzig wahreLösung aber (auch dank Motivation von bestimmten Leuten, die gern eine Rezeptanregung hätten *husthust*) ist natürlich “Dean’s Apple Pie”!

Mmmh pie.

Fangen wir am besten mit dem Teig an. Den brauchen wir für den Boden und die Haube. (Falls euch ein zweiteiliges Rezept jetzt erstmal Angst macht, habt keine Sorge, es ist wirklich ganz einfach, ich verprech’s!)

Was ihr allerdings braucht, ist eine passende Form! Dies ist ein amerikanischer Kuchen, also solltet ihr eine entsprechende Form parat haben. Deutsche Kuchenformen sind nicht kompatibel! Ich habe einfach so eine Pizza-Ofen-Form genommen – so eine Größe sollte die Form also ungefähr haben und der Rand sollte nicht zu hoch sein. Ideal wäre natürlich eine extra für diese Art von Kuchen angefertigte Form, aber man kann ja nicht alles haben. So.

Zutaten:

  • 2 Tassen + 4 EL Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz (Das ist ungefähr ein halber Teelöffel)
  • 170g Butter
  • 170g Frischkäse
  • 3 EL ungeschlagene Sahne

Zubereitung:

  1. Mehl, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben.
  2. Butter und Frischkäse ein bisschen in kleine Stücke hacken und dann liebevoll mit dem Löffel in die Schüssel geben. Dann mit den anderen Zutaten vermischen.
  3. Okay, listen up, fuckers. Dieser Schritt dauert jetzt ein bisschen. Ihr müsst jetzt mit dem Löffel die Butter und den Frischkäse so unterrühren, dass immer kleinere Brösel entstehen und wenn ihr dann keine Lust mehr habt, weil die Brösel klein genug sind, oder ihr einfach faule Arschlöcher seid…
  4. Dann gebt ihr die Sahne dazu.
  5. Das ganze noch ein bisschen “löffeln” (haha, bin ich selbst drauf gekommen!) und dann kommt der Punkt, an dem ihr einfach all euren Frust rauslassen könnt. Ihr nehmt einfach den Teig und dann… knetet ihr, als ob ihr gerade jemandem so richtig in die… BAM! BAM! Oh. Was? Also ihr knetet dann den Teig bis er halt aussieht wie ein Pizzateig, oder sowas.
  6. Schlussendlich teilt ihr den Teig in der Mitte, so dass ihr zwei gleichgroße Hälften Teig habt. Die packt ihr dann in Frischhaltefolie und anschließend für eine Stunde in den Kühlschrank.

Teig

Die Füllung:

Okay, jetzt bloß nicht die Fassung verlieren. Egal was kommt, folgt einfach diesem Rezept und alles wird gut, okay? Vertraut mir.

Zutaten:

  • 3/4 Tasse Zucker
  • 3 EL Mehl
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 6 Äpfel (Nun, da würde ich jetzt rote Äpfel nehmen – aus Deutschland natürlich – denn die schmecken in dem Kuchen echt gut)
  • 1/2 Tasse Sahne (Und somit insgesamt für Teig und Füllung eine 200g Packung Sahne. You’re welcome.)
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • 1 Eiklar

Zubereitung:

  1. Während der Teig schön im Kühlschrank ruht (Ja ja, eine Stunde, ihr braucht nicht nochmal nachgucken.) Könnt ihr schonmal langsam anfangen, die Äpfel zu schälen, die ihr da gekauft habt. Das dauert natürlich nur dann eine Stunde, wenn ihr Linkshänder seid und einen Sparschäler für Rechtshänder habt. So wie ich. Aber lassen wir das.
  2. Wenn das erledigt ist, heizt ihr eurem Ofen mal so richtig ein. 200 Grad bei Ober- und Unterhitze – 180 Grad bei Umluft und “Autsch, zu heiß” bei eurem perfekten bootay! Damn!
  3. Die Äpfel vierteln, entkernen und in (relativ) dünne Scheiben schneiden. Mehl, Zucker und Zimt in eine große Schüssel geben, vermischen und dann die Apfelstücke dazu geben. Jetzt vorsichtig aber beherzt umrühren, bis alle Stücke bedeckt sind.
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  5. Sahne mit Vanillezucker versetzen und schlagen. Danach die Sahne mit in die Schüssel geben und erneut rühren.
  6. Den 1. Teig aus dem Kühlschrank holen und wie beim Plätzchenbacken plattdrücken. Das könnt ihr entweder mit einer Rolle machen, oder – wie ich – im Ghetto-Style, indem ihr einfach so lange mit der Faust draufhaut, bis das Teil sich ergibt, von ganz allein in die Kuchenform springt und mir sein gesamtes Taschengeld überreicht.
  7. In der Form auslegen und darauf achten, dass der Rand ein wenig übersteht.
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  9. Jetzt die Äpfel gleichmäßig in die Form geben. (Falls ein paar Stücke überbleiben und ein bisschen Flüssigkeit am Boden der Schüssel ist, ist das kein Problem, gebt die Flüssigkeit aber nicht mit in die Form, okay?)
  10. Wenn das erledigt ist, könnt ihr den Rand umklappen und den 2. Teig plattdrücken, in Steifen schneiden und in einem Gittermuster auf den Kuchen legen.
  11. Jetzt nur noch das Eiklar mit einem Pinsel auf dem Kuchen verteilen (ruhig großzügig sein) und eine kleine handvoll Zucker drüberwerfen.
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  13. Dann rein damit in den Ofen und für 40-50min backen.

Dü dü dü düüü! Yammy! :3

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Guten Appetit!

-J-

Die Chroniken der Kanalisation

Ihr wolltet meine Meinung? Ihr kriegt sie!

You seriously thought this was a good thing to do?

And you seriously thought it was a good idea to make this movie?

Ich habe wirklich überlegt, ob ich eine Review zu diesem Film schreiben soll. Wirklich. So ein richtiger Text mit Einleitung, Hauptteil und Schluss! Und eigentlich hatte ich sogar noch richtig Lust dazu, als der Film dann anfing. Sätze wie “In diesem Film gibt es kein langes Vorgeplänkel, da geht’s gleich richtig zur Sache!”, oder “Diese Dämonen sehen echt gruselig aus!” gingen mir schon durch den Kopf, doch später wurde das alles durch “Ugh” und “Ich fasse es nicht, dass die das so gemacht haben” ersetzt. Aber zunächst zur Story:

Es geht um einen Kelch. Clary’s Mutter hat diesen Kelch versteckt. Der Bösewicht sucht diesen Kelch.

So, das war die Story.

Wer jetzt denkt, dass das jetzt nicht so wirklich innovativ oder gar interessant klingt, der hat eindeutig recht. Nun habe ich das Buch nicht gelesen (und ich habe es auch nicht vor), aber der Film war so grandios langweilig und unerhört peinlich, dass mir gar nicht genügend Adjektive einfallen könnten, um dieses Machwerk gebührend zu dissen! Eigentlich war an der Geschichte nicht das kleinste Stück selbst erdacht. Frei heraus hat man einfach alles geklaut, was man kriegen konnte – und plötzlich bekommt die Raubkopierer-Werbung am Anfang einen ganz neuen ironischen Ton. Harry Potter, Buffy, Star Wars, Twilight, Wächter der Nacht, und und und… Sucht euch was aus, es ist von allem was dabei!

Das wäre aber alles nicht so schlimm, wenn da nicht diese lieblos auf die Story geklatschte Liebesgeschichte wäre. Apropos “Twilight”, ich habe alle Filme gesehen und sie sogar ganz okay gefunden. Und hält man die Filme gegen “Chroniken der Unterwelt”, werden diese plötzlich zu den totalen Meisterwerken der Filmkunst! Mal ernsthaft, wenn der Jace die Clary nach 5 Minuten Unterhaltung schon eifersüchtig ankeift und Dinge sagt, wie: “Unsere Liebe bedeutet dir wohl gar nichts!” – WER SOLL DAS ERNSTNEHMEN?! Und dieser andere komische Charakter, der drei Sätze hat und den Rest der Zeit sterbend in der Ecke liegt, was geht mit dem? Oh, verstehe. Hier wurde einfach mal ganz tief in der Trope-Kiste gewühlt und daraus dann eine “Story” zusammengewürfelt. So schreibe ich auch Bücher. Und die darauf folgenden Drehbücher.

Zu allem Übel kommt auch noch dazu, dass man den Film echt kaum gucken kann. Die Kameraführung ist… einfach grottig. Keine Ahnung, was da schief gelaufen ist. Die Bildausschnitte sind teilweise so, dass man die sprechende Person nicht sieht. Sogar ganz am Anfang habe ich mich gefragt, ob das Bild unscharf ist, oder ob ich eine Brille brauche. Aber natürlich sind meine Augen total in Ordnung, nur die vom Filmteam offensichtlich nicht! Oder, nein warte, ich weiss wo das Problem liegt: es wurde teilweise mit dem falschen Equipment gearbeitet, falsche Linsen benutzt mit der falschen Brennweite. Irgendwer am Set war einfach dumm. Geir Hartly Andreassen? Fühlst du dich angesprochen?

Die Kameraführung ist grausig, der Film ist geschnitten wie ein Musikvideo (Joel Negron, wtf srsly dude), die deutsche Synchro ist unterdurchschnittlich. Die Charaktere sind so unglaubwürdig wie David Hasselhoff, diese Lens Flares waren… immernoch besser als die in Star Trek. Das einzig hübsche an dem Film war das CGI. Da hat sich wirklich jemand Mühe gegeben, denn die Wächter der Stille und der Hundedämon waren echt cool.

Cool war auch die Ghostbusters-Referenz relativ am Anfang des Films. Da hätte ich gar nicht mit gerechnet, aber wahrscheinlich war ich auch die einzige, die das überhaupt verstanden hat, wenn man bedenkt, dass der Film offensichtlich an pubertierende Teenager gerichtet ist. Aber selbst das soll den Film nicht rechtfertigen, nö. Nur weil etwas an Teenager gerichtet ist, muss es noch lange nicht so unglaublich hässlich, dumm und schlecht sein. Ich bin so sauer auf diesen Film! Verdammt nochmal!

Als Clary dann abschliessend zu ihrer (schlafenden????) Mutter sagte: “Ich verstehe jetzt warum du das alles [mit dem Kelch da] gemacht hast, Mom”, sagte ich nur laut in Richtung Leinwand: “Ja? Weil ich hab das nämlich nicht verstanden!”.

Und davon werden noch vier (??) Fortsetzungen erscheinen…

Eigentlich bin ich nur froh, dass wir uns nicht “Feuchtgebiete” angesehen haben.

-J-