The Avocado Incident

Avocado, Avocado, du bist so grün und matschig.

Avocado, Avocado, so grün, warum ist da ein Stein?

Avocado, Avocado, aua aua, ich bin mit dem Messer abgerutscht!

“Avocado, Avocado!”, rufe ich auf dem Weg in die Notaufnahme.

Manchmal, wenn ich spät nachts zum Supermarkt meines Vertrauens gehe und eventuell in einer komischen Stimmung bin, weil ich eigentlich gar nicht weiß, was ich kaufen soll, der Laden aber auf dem Weg lag und mir erst beim Gang durch die Schiebetür auffiel, dass ich eigentlich gar keinen Appetit habe…

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich ein chronischer Tagträumer und kann mich selten überhaupt darauf konzentrieren in einer geraden Linie zu laufen. Außerdem besuche ich diesen Laden so oft, dass sich die Kassierer bestimmt schon Sorgen machen, wenn mal einen Tag gar nicht vorbeikomme um ungesunden Süßkram zu kaufen.

Lautsprecheranlage: “Wir haben einen 34er an der 94er! Ich wiederhole: Einen 34er!”

*Alarm geht an, Menschen rennen wild durcheinander, man befindet sich im Notstand. Die Kassierer-Avengers vereinen sich, fliegen durch mein Fenster und tragen mich zum Chipsregal.*

Jedenfalls, wenn ich mich in dieser Situation an der Schiebetür wiederfinde, gibt es keinen Weg zurück mehr. Schließlich würde es ziemlich blöd aussehen, wenn ich urplötzlich eine 180 Grad Kehrtwende machen und den nächsten Alkoholiker hinter mir umrennen würde. You don’t just pussy out of your Einkaufsladenexperience. Also ging ich rein und improvisierte einen Alibieinkauf.

Ergebnis dieses Einkaufs waren 1 kg Pommes, eine Flasche Diet (man muss ja auf seine schlanke Linie achten) und eben 2 Avocados.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich natürlich nicht die geringste Ahnung, was ich mit diesen Avocados machen sollte. Ich kaufe so gut wie nie Avocados. Nun hatte ich aber 2 davon Zuhause und kein Toast oder Chips oder Tomaten oder was auch immer man typischerweise so mit Avocados kombiniert zur Hand. Das Gute ist ja, dass einen diese spontan improvisierten Einkäufe zwangsweise total kreativ machen. Also möchte ich hier nun zwei Rezepte um jeweils eine Avocado drumrum präsentieren.

Sie sind einfach, schnell und können sehr gut zur Resteverwertung benutzt werden. Also los!

Avocado-Bohnen-Räuchertofu-Extravaganza

Klingt nach viel, ist aber ganz wenig.

Zutaten:

  1. 1 reife Avocado
  2. ein bisschen Zitronensaft
  3. 1 Dose Kichererbsen
  4. 2 handvoll grüne Bohnen oder was auch immer man für Bohnen gerade Zuhause hat oder mag oder bei einem Alibikauf mitgenommen hat
  5. 1 Packung Bio-Räuchertofu von Rewe, der ist sehr gut. Man kann natürlich den Räuchertofu oder normalen Tofu nehmen, den man verdammt nochmal am besten findet aber es soll ja auch Leute geben, die sich mit Tofu nicht so auskennen und bei Tofu kann man leicht mal daneben greifen und deshalb sag ich das so also halt die Fresse.
  6. 1 EL Senf
  7. Rapsöl, oder jegliches anderes Öl, das man mag. Von mir aus auch Motoröl, falls du ‘ne Harley Davidson bist oder what.
  8. Salz und Pfeffer und vielleicht Knoblauchpulver oder sowas.

Zubereitung:

  • Um warm zu werden, kann man immer die Pfanne vorheizen. Oder drei Stunden wilden Küchensex haben. Whatever floats your boat.
  • Jedenfalls werden die Kichererbsen gefälligst abgetropft und abgewaschen. Die Bohnen aus der Tiefkühltruhe in die Mikrowelle geworfen, bis sie nicht mehr kalt und steinig sind und der Tofu wird in “mundgerechte Stücke” geschnitten. Oder in kleine Würfel. Oder halt große Würfel. Sollte halt noch mit einer Gabel aufspießbar sein, aber ich denke da kann auch der größte AfD-Wähler nichts falsch machen, ist schließlich nicht so schwer.
  • Öl und Tofu in die Pfanne geben und anbraten. Nach ein paar Minuten den Senf hinzugeben und gut auf dem Tofu verteilen. Das ganze so lange braten, bis das Zeug leicht knusprig ist.
  • Avocado in kleine Stückchen schneiden und ein bisschen in einer Schüssel zermatschen.
  • Bohnen, Kichererbsen, Zitrone und Tofu dazu. Eventuell noch ein bisschen Öl.
  • Den ganzen Kladeradatsch beliebig würzen und essööööön!

Guacamole-Spaghetti

Oh yeah, you heard me right.

Zutaten:

  1. 1 reife Avocado
  2. 2 Knoblauchzehen
  3. ein paar Tomaten, je nach Größe
  4. Spaghetti
  5. Zitronensaft
  6. ein bisschen von dem Kochwasser der Spaghetti
  7. Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Avocado, Knoblauchzehen und Tomaten in eine geeignete Schüssel tun und mit dem Stabmixer kleinpürieren. Wer so posh ist und einen Food Processor hat, kann natürlich auch den nehmen. Normale Old-School-Mixer gehen natürlich auch.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen, Zitronensaft hinzugeben.
  • Spaghetti kochen (da ist eine Anleitung auf der Packung, für die ganz Blöden. Ja, Harald, ich meine dich. Halt die Klappe, Harald. Niemanden interessiert wie geil dein neues Huawei ist, alle wissen, dass das kacke ist. Jaaa, Harald. Komm, geh!)
  • Ein bisschen was von dem Kochwasser abschöpfen.
  • Spaghetti abtropfen lassen, zurück in den Topf geben. Oder in eine Schüssel. Oder was auch immer.
  • Guacamole auf die Spaghetti geben und gegebenenfalls mit ein wenig Kochwasser verflüssigen. Schön umrühren.
  • Phraise it like a polaroit picture!

-J-

P.S.: Ich bin erstaunlicherweise durch den ganzen Text gekommen, ohne den Guacamole-Avocado-Song auch nur einmal zu erwähnen. Ich bin stolz auf mich.

Baiiiiii!

Mittweida

Huch! Das ist aber schon ganz schön lange her, dass ich hier mal meine sehr genialen (wer etwas anderes behauptet, wird gehauen) Gedankenergüsse losgelassen habe.

Dabei ist gar nicht mal sooo viel passiert. Und bei dem was passiert ist, kann ich etweder nicht öffentlich drüber reden (#Bewerbungen) oder will es nicht.

Aber da ich gerade aus einem langen Pfingstwochenende auf einem Bauernhof bei Flensburg – das ist FAST Dänemark! – wiedergekommen bin und mir dort irgendwie wieder dieser Blog eingefallen ist, wollte ich mal wieder in eine Art Schreibfluss kommen. Außerdem schmerzt es mich doch ein wenig, dass ich nicht mehr über meine guten und schlechten Zeiten geschrieben habe. Ich hätte es ja nicht veröffentlichen müssen. Andererseits, wo ist denn der Sinn, wenn man Blogeinträge schreibt und diese nicht veröffentlicht? Wo ist eingentlich überhaupt der Sinn? So generell? Aber ich schweife ab…

Da ich nicht einen gesamten Eintrag darüber schreiben möchte, dass ich lange nicht mehr geschrieben habe aber gerne mal wieder schreiben möchte und deshalb wieder schreiben möchte, weil ich lange nicht mehr geschrieben habe, und weil ich in meinen Draft-Ordner bei WordPress noch einen Draft gefunden habe, den ich ganz amüsant fand, möchte ich heute ein bisschen über meine Zeit in Mittweida schreiben. Ich habe nämlich in meiner ersten Woche dort (wo “dort” eigentlich ist, folgt sogleich) noch durchaus Zeit, Lust und genügend Frustration gehabt, um darüber schreiben zu wollen. Aber schon die zweite Mittweida-Woche stellte sich als Game-Changer heraus und eigentlich ist es eine ganz spannende (für mich) und süße (für Euch, wenn Ihr auf kitschige Liebesgeschichten steht SPOILER) Geschichte. Und deshalb folgt nun der Anfang des Drafts, den ich damals so, nun ja, ich möchte nicht sagen hasserfüllt… nun, des Drafts, den ich geschrieben habe. Sagen wir’s so.

 

Im Moment absolviere ich meine einmonatige Hochschulpräsenzphase an der Hochschule Mittweida. Abgesehen davon, dass dieses Konzept total dumm ist, einen Monat ausserhalb zu studieren, nur um am Ende wirklich einen anerkannten Bachelor zu bekommen, möchte ich meine Gedanken zu dieser Stadt und (nicht ganz) allem hier mal rauslassen, denn da gibt es doch Einige.

Zunächst erstmal etwas zu der “großen” Kreisstadt Mittweida.

Die Hochschulstadt[2]Mittweida ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Mittelsachsen im Bundesland Sachsen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Mittweida.

Mittweida wurde erstmals 1209 erwähnt und 1286 als oppidum (Stadt) bezeichnet. Um 1550 zählte Mittweida im Amt Rochlitz zu den mittelgroßen Städten Sachsens. Bereits im Mittelalter waren Tuchmacherei und Leinenweberei die wichtigsten Erwerbsquellen. Durch die Gründung einer Spinnerei im Jahre 1816 begann der Aufstieg Mittweidas zu einer der bedeutendsten Textilindustriestädte in Sachsen.

Während des Zweiten Weltkrieges verrichteten von Oktober 1944 bis April 1945 etwa 500 weibliche KZ-Häftlinge eines Außenlagers des KZ Flossenbürg für die C. Lorenz AG BerlinZwangsarbeit und wurden unter den Häftlingsnummern 55240 bis 55739 registriert. Mindestens zwei von ihnen, Maria Lanella und Wlaska Fedasiuk, starben unter den unmenschlichen Lagerbedingungen.[4]

Das Verbot der in Mittweida tätigen rechtsextremen freien Kameradschaft Sturm 34 und der Prozess gegen einige ihrer Mitglieder sorgten 2007 und 2008 für ein überregionales Medienecho. Die Gruppe war 2006 in Mittweida gegründet worden und hatte in der Region mehrere brutale Überfälle verübt.

Im Jahr 2009 richtete Mittweida Sachsens größtes Volksfest, den 18. Tag der Sachsen, aus.

Das sagt zumindest Wikipedia. Sachsen also.

Es ist ja nicht so, als dass ich mich im Vorfeld in irgendeiner Art und Weise schon auf meine Zeit hier gefreut hätte. Eher im absoluten Gegenteil. Ich ahnte schon was auf mich zukommen würde. Man muss nicht besonders bewandert sein um bei einer Kleinstadt in Sachsen, die nur eine (zugegebener Maßen die größte Mittelsachsens) Hochschule und die recht unmittelbare Nähe zu Chemnitz, Dresden und Leipzig zu bieten hat, die Alarmglocken klingeln zu hören.

Es kommt aber ja bekanntlich immer schlimmer als man eh schon dachte (oder so). Und deshalb befindet sich die Wohnung, in der ich mit zwei Kommilitoninnen wohne, im “wunderschönen” Zschopautal, vier Kilometer von der Universität entfernt. Jetzt könnte man natürlich, so wie ich, als ich die Wohnung mietete, den Fehler machen und denken “Was sind denn schon 4km?”. Tja. Falsch gedacht. Zu Fuß braucht man für diesen Weg mindestens eine Stunde. Auf unbefestigten Landstraßen. Ohne Laternen. Bergauf und -ab. Natürlich fährt aber ein Bus! Also, ich meine, einmal die Stunde. Bis 19 Uhr. Dann klappen hier die Bordsteine hoch und es ist Schicht im Schacht. Es gibt auch nichtmal einen Laden, eine Apotheke, einen Arzt oder Geldautomaten. Hier ist einfach Nichts.

Na ja, abgesehen von ein paar anderen Studenten, die ich schon lang nicht mehr gesehen und auf die ich mich schon sehr gefreut habe. Aber sonst… gut spazieren gehen kann man hier!

Aber zurück zu Mittweida. Egal, wo wir hinkommen, permanent werden wir von Dozenten, Professoren, Dekanen und Tutoren regelrecht angefleht uns zu überlegen ob wir nicht vielleicht hierbleiben wollen. So für immer. In “dieser schönen kleinen Stadt, die doch so viel zu bieten hat”. Und ich würde mir das ja wirklich überlegen, wenn es hier nicht so trist, verschlafen und hässlich wäre, wie es nunmal ist.

 

So viel zu Mittweida. Oder zumindest zu meinem damaligen Bild von Mittweida. Okay, nein, Moment. Eigentlich geht es mir mit Mittweida immernoch so. Die Stadt ist sau langweilig, scheiße angebunden und die Uni ist auch nicht gerade der Hammer! Aber man muss ja einfach nur Wege finden, es sich so angenehm wie möglich zu gestalten. Und für mich hieß das: So viel Zeit außerhalb der Wohnung zu verbringen wie möglich! Und so kam es dann, dass ich nach den Vorlesungen meist direkt in Mittweida geblieben bin (hence the 4 km mit dem überteuerten Gurkenbus, der nur alle drölfzig Jahre mal fuhr), um mit meinen goilen Froinden Pen&Paper-Rollenspiele zu spielen oder noch einkaufen zu gehen (bei Edeka. An Shopping war nichtmal zu denken. Der modischste Laden war Ersting’s Family und da ich weder Kinder habe, noch jemals welche in Auftrag geben würde – ich bevorzuge Hunde, die machen weniger Dreck und müssen keine Mathehausaufgaben machen – war das jetzt wohl eher nicht so ganz meine Zielgruppe.). Ab der zweiten Woche hatten wir dann auch schon kaum noch Freizeit, weil wir ungefähr jeden Tag Gruppenarbeiten machen mussten oder irgendso ‘ne Scheiße. Oft bin ich dann auch einfach abends noch 2 Stunden spazieren gegangen, das konnte man da richtig gut machen, oder war für so coole Aktivitäten, wie “crazy Roadtrip nach Leipzig – überkrass!”, “fett hypiges Paintball-Kriegsgeballer in der größten Indoorhalle Deutschlands mit ganz vielen polnischen Profizockern, aua aua” (ich hab heute noch blaue Flecke am Oberschenkel und das war im November. Es ist Mai. MAI!) oder “Katakombenführung – ein Spaziergang durch Mittweidas Kellergewölbe” am Wochenende unterwegs.

Und so war es doch eigentlich ganz gut, in diesem Kaff. Zumal total viele andere Leute auch außerhalb und somit wirklich nur so 2 Gehminuten von mir weg gewohnt haben, was sehr praktisch war.

 

Auf ein paar Sachen möchte ich allerdings nochmal gesondert eingehen. Und zwar:

Die Fahrten von Hamburg nach Mittweida und zurück waren endgeil. *ENDGEIL WOOOP WOOOP WOOOP* Wer sagt denn heute noch “endgeil”?! Jedenfalls hatte ich selten so viel Spaß in einem Auto. Aber das ist wenig überraschend, weil es ja auch sehr coole Sexy Hexys waren, mit denen ich da 5 Stunden am Stück mit engem Körperkontakt und hoher Schweißtranspiration verbringen durfte. ❤

Enger Körperkontakt bringt mich zu dem Punkt, wie ich, natürlich, wie auch sonst, direkt nach dem Aussteigen aus dem Auto, als wir gerade im WUNDERSCHÖNEN ZSCHOPAUTAL, DAS NICHT IN MITTWEIDA IST, WO ICH GEWOHNT HABE, ankamen, mit feddigen Haaren und feddigem Gesicht (weil Schweißtranspiration und so), der Person – und wirklich es musste ja unbedingt sein – begegnet bin, die ich seit der Kameraspezialisierung letztes Jahr im Januar am meisten vermisst habe. Auch wenn wir nicht viel miteinander zu tun hatten. Also eigentlich wirklich fast nix, ausser ein bisschen im Schnittraum und bei Übungen – KAMERAübungen, nicht was ihr jetzt denkt, omg. Und sofort war ich schon wieder verliebt. Verdammt. Gefühle. Egh. Sei doch mal rational! Aber nö. Ich war verliebt und verloren. So dachte ich zumindest…

Und zunächst sah es auch definitiv danach aus. Die betroffene Person, nennen wir sie aus Datenschutzgründen mal… ähm… Schmeverin. Jedenfalls diese Person, Schmeverin, hat nämlich wärend der ersten Wochen nahezu permanent von einer Kommilitonin gesprochen, die ich zwar sehr gern mochte, aber dann anfing zu hassen, weil ich mir so dumm vorgekommen bin, versucht hab, Zeit mit.. Schmeverin zu verbringen und er immer nur dieses eine Gesprächsthema zu haben schien! Und so fing ich dann an, meinen seit unserer WG-Zeit vertrautesten Vertrauten Schmennart nahezu anzuflehen, mir in dieser Sache zu helfen. Ich war verliebt, relativ unselbstbewusst und vor allem bereit dazu, um Schmeverins Herz zu kämpfen! Also halt Schmennart mir, indem er – zugegebenermaßen sehr geschickt – Dinge arrangierte, so dass ich in den Vorlesungen neben meinem Herzblatt (more like Schmerzblatt, harhar) sitzen musste/durfte und er auch beim Pen&Paper eingebunden wurde. Für diesen Einsatz bin ich dir noch immer sehr dankbar, Lennart – äh, Schmennart! Und danke auch, dass du mir so viele gute Ratschläge gegeben hast. Jetzt werde ich fast sentimental. Das geht nicht. Deshalb erstmal ein lustiges Video:

Jedenfalls habe ich es am meisten Schmennart zu verdanken, dass ich dann ziemlich schnell ziemlich jeden Tag Zeit mit Schmeverin verbracht habe. Wir sind sehr oft spazieren gegangen und auch bei allen anderen Aktivitäten mit Anderen waren er und ich irgendwie immer gleichzeitig am Start. Und trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Chance hätte. Gut, ich habe in den tiefgründigen Gesprächen, die wir beim Spazieren hatten, auch immer wieder sehr dumme Sachen gesagt, wie: “Ja, Fernbeziehungen machen für mich ja überhaupt gar keinen Sinn”, was sie im Prinzip auch nicht tun, aber ich WUSSTE ja, dass es mit ihm erstmal eine Fernbeziehung sein würde! Ich wusste das! Und trotzdem kam das aus meinem Mund! Like, hab ich mich denn gar nicht unter Kontrolle?!

Na ja. Und als ich dann gedanklich schon so weit war (und tbh sich die Zeit in Mittweida auch dem Ende zuneigte), ihm endlich meine Gefühle zu gestehen und wir schon eine awkwardly lange Verabschiedungsumarmung hatten, habe ich es einfach nie über’s Herz gebracht. Sehr zur Frustration ALLER! Inklusive mir. Bis wir dann mit mehreren zum Pizzabacken verabredet waren und er vorschlug, Star Wars zu gucken.

Nun, ich muss dazu sagen, dass mich Star Wars, ähnlich wie Herr der Ringe, bis zu dem Zeitpunkt 0 interessiert hat. Ich wollte einfach nur mit ihm allein sein und da ich wusste, dass die dritte Person keine Lust auf den Film haben wird, sagte ich einfach, dass ich Bock hab. Die Person hat dann aber natürlich nicht gecheckt, dass sie nicht so ganz willkommen ist (auch, wenn sie bei mir immer willkommen ist, aber ich wollte da jemandem meine Liebe gestehen, okay?!), kam sie erstmal mit. Glücklicherweise hat sie dann doch sehr schnell gemerkt, dass das nicht ihr Film ist und hat uns zu zweit auf einem kleinen Bett, in einem dunklen Zimmer mit einem kleinen Macbook zurückgelassen. Und so kam es dazu, dass mein Kopf über die gesamte Zeit von Star Wars Episode I ganz langsam (und ich meine GANZ langsam) auf seine Schulter gerutscht ist. Und dann sein Kopf auf meinen Kopf. Und dann war der Film vorbei. Und dann bin ich nach Hause gegangen.

 

Nein, Scherz. Dann hab ich da übernachtet, was total bescheuert war. Irgendwann haben wir uns dann auch mal total bescheuert geküsst und am nächsten Morgen wussten wir beide nicht was wir jetzt sind, weil wir zu schüchtern waren. Dass wir am Ende überhaupt zusammen gekommen sind, grenzt schon an ein Wunder. Srsly. Noch nie hat sich jemand so doof angestellt, wie wir beide.

Jedenfalls stellte sich heraus, dass er mich auch schon seit der Kameraspezialisierung gut fand und seit dem sind wir zusammen. (Ich schreib hier mal auf, dass es der 11.11.2015 war, damit ich das mal nachlesen kann, falls ich das vergessen sollte.) Das ist jetzt schon ein halbes Jahr her und mittlerweile ist er auch schon nach Hamburg gezogen (das hatte er eh vor, sonst hätte ich mich auch nicht darauf eingelassen. Fernbeziehungen sind schließlich voll scheiße.). Und das ist alles ganz toll und so!

 

Was ich auch nicht unerwähnt lassen möchte, sind die Medientage, an denen wir verschiedene Sprecher hören durften, die dann über ihre Tätigkeiten geredet haben. Zum Beispiel so ein komischer YouTuber, der über YouTube gesprochen hat oder die Produzentin vom Tatortreiniger oder der Typ von den SFX in Game of Thrones und sowas. Das war sehr interessant. Aber mehr kann ich dazu jetzt auch nicht mehr schreiben. Ich bin auch müde. Ich hab über 2000 Wörter geschrieben, das wird sich eh keiner durchlesen. Jetzt muss ich irgendwo einen Witz oder ein Rätsel verstecken, damit sich Leute das durchlesen. Egh. Oder ich lass es einfach, weil ich faul bin. Ja, das klingt nach einer guten Option.

 

In diesem Sinne

Adieu mit Ö

-J-

Kleiner Reminder

Wenn es jemandem schon zu viel Aufwand ist, Dir das Minimum an Zeit zu schenken, das Du überhaupt noch erwartest, dann solltest Du die Person so schnell es geht vergessen.

Und ich weiß, dass das schwer ist. Weil das ja auch ein psychologischer Trick ist, der perfekt funktioniert. Man wird ja eigentlich schon im Kindesalter darauf konditioniert, dass man genau das haben will, was man nicht kriegen kann. Und dass man so lange einer Person vergeblich hinterherläuft, bis man so richtig auf die Fresse fällt. Die zusammengezählte Zeit, die ich in meinem Leben schon damit verbracht habe emotional an Leuten zu hängen, die mir nur sehr wenig bis gar nichts zurückgegeben haben, ist quasi gar nicht mehr mit unserer Zeitrechnung einzufangen. Man müsste wahrscheinlich die gesamte Evolutionsgeschichte aufbringen um diese Zeit zu zählen. Zumindest gefühlt ist es so.

Und warum ist es so? Weil jede Sekunde die man damit verschwendet, an jemandem zu hängen, dem es nur gefällt, dass man ihm Aufmerksamkeit schenkt und sein Ego streichelt, schlichtweg eine Sekunde zu viel ist!

Phrasen wie “Ich weiß, dass das eigentlich voll dumm ist, aber…” oder “Normalerweise würde ich die Person sofort in den Wind schießen, aber…” sind Worte, die ich viel zu oft höre – und mich selbst nehme ich da nicht heraus. Ich bin keine Ausnahme. Ich weiß, dass es schwer ist jemanden zu vergessen, den man sehr mag, egal ob ‘befreundet’ oder ‘zusammen’ oder auch nur ‘wir flirten zwar nur, aber ich hoffe es entwickelt sich irgendwas daraus’. Es fällt immer schwer jemanden gehen zu lassen, der einem nicht gut tut. Aber eben das muss man mehr lernen. Dass man eben nicht der Person nochmal die vierte, fünfte oder 23. Chance gibt, dass man eben nicht noch ewig darauf wartet, ob sich XYZ nochmal bei WhatsApp meldet, und dass man eben auch nicht überlegt, ob man vielleicht einfach mal anrufen sollte um endlich alle Fragen zu stellen, die man nie stellen kann, weil man halt nicht an die Person herankommt. Denn diese Fragen würden gar nicht entstehen, wenn das Verhältnis ein gesundes wäre. Und das ist es eben nicht. Deshalb muss man diese Sache so schnell es geht beenden, bevor man sich zu sehr in diesem “Ich geb dir alle meine Zeit und Zuneigung dafür, dass du mich einmal hoffen lässt, du magst mich genauso wie ich dich”-Teufelskreis verliert, man plötzlich Dante heißt und der einzige, der über einen Lacht, ist Gott.

Some talk to you in their free time and some free their time to talk to you.

Man ist am Ende immer – wirklich IMMER – besser dran, wenn man solche Personen sein lässt. Einfach weil sie ein Problem mit sich selbst haben. Und nicht mit dir. Du bist nicht das Problem. Und deshalb sollte es Dir auch leicht fallen, so jemanden gehen zu lassen, wenn es soweit ist, denn Deine Zeit, Deine Mühe und Dein wahrscheinlich eh schon verkrüppeltes Herz haben das einfach so nicht verdient.

Jeder hat eine Background Wound, ein Päckchen zu tragen, aber das rechtfertigt dieses Verhalten nicht. Aber es rechtfertigt eben auch nicht, sich so behandeln zu lassen.

-J-

Benedict Cumberbatch

  1. Beneful Thunderpatch
  2. Butterscotch Cabbagepatch
  3. Benadryl Cumbersnatch
  4. Bubblewrap Caddyshack
  5. Blueberry Pumpkinpatch
  6. Beaniebag Crunchycrust
  7. Brunomars Bodypillow
  8. Bloomingdales Crumblecake
  9. Bandicoot Fannypack
  10. Blended Cucumber
  11. Benson Custardcrotch
  12. Hollandaise Cankersore
  13. Buttonduck Cootercat
  14. Billygoat Clompyclomp
  15. Bananasplit Dippindots
  16. Burberry Cap’ncrunch
  17. Bulbasaur Toodlesnoot
  18. Derelict Garbagetrash
  19. Butterfinger Cumberbag
  20. Buildabear Workshop
  21. Rinkydink Chickenstrip
  22. Beatrix Tatertots
  23. Benepoodle Cumberdoodle
  24. Cadburry Kryptonite
  25. Bento Tinderbox
  26. Butterfly Creamsicle
  27. Brangelina Humblebrag
  28. Bamboozled Picnicbasket
  29. Bonbon Snugglesnatch
  30. Chittychitty Bangbang
  31. Booberry Countchocula
  32. Buffalo Crackerjack
  33. Baggageclaim Crankypants
  34. Butternut Caramelcorn
  35. Benedragon Cumbersmaug
  36. Wellington Scoobysnack
  37. Bethlehem Chanukah
  38. Bittersweet Constipation
  39. Bunnypoop Carrotcake
  40. BMW Convertible
  41. Barflesnarp Crumpleface
  42. Candlestick Snapchat
  43. Buttermilk Coffeecake
  44. Bippinwink Calculus
  45. Bobafett Chewbacca
  46. Fragglerock Hammerpants
  47. Carrotstick Rubberpatch
  48. Booboo Cuttlefish
  49. Dimmerswitch Clementine
  50. Bendydick Cumonmyback
  51. Benny Andthejets
  52. Peppermint Candycane
  53. Honkytonk Cuckooclock
  54. Balderdash Chowderpants
  55. Broccoli Cauliflower
  56. Pumpernickel Cumberflub
  57. Bumblebee Animorph
  58. Anglerfish Luggagetag
  59. Buttercup Numbercatch
  60. Barbecue Sauce
  61. Beachbody Cutiebutt
  62. Markymark Funkybunch
  63. Bartholomew Coffeepot
  64. Beetlejuice Cockatoo
  65. Callofduty Blackops
  66. Breadbasket Chumbawumba
  67. Benandjerrys Icecreamsandwich
  68. Battleship Chamomile
  69. Scissorkick Cornbeefhash
  70. Spongebob Squarepants
  71. Benefit Circumcised
  72. Baconbits Cablecar
  73. Bangladesh Countryside
  74. Blenderwhipped Cremebrulee
  75. Voldemort Mugglekiller
  76. Ratatouille Farklechunks
  77. Babyfood Chowderbowl
  78. Billygoat Humpingcats
  79. Bullethole Candyland
  80. British Columbia
  81. Bertiebotts Crumblywink
  82. Bumpersticker Pringlebatch
  83. Basicbitch Chickenbroth
  84. Baconegg Crumpets
  85. Bubblegum Collectables
  86. Babybottle Candycrush
  87. Whenpicnic Remembersnacks
  88. Souljaboy Crumpetwaffle
  89. Slenderman Swindleswatch
  90. Beeninmy Cucumberpatch
  91. Boomerang Luckycatch
  92. Bendystraw Nippleclamps
  93. Brontasaurus Cookiedough
  94. Betsyross Clapdatass
  95. Quafflebludge Goldensnitch
  96. Burgerking Chickennugget
  97. Babyface Lumberjack
  98. Benefiber Cumberpatch
  99. Britishguy Stupidname

And last but not least

100. Buttercup Crumblebundle

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Für Lennart.

B-B-B-BONUSRUNDE!
101. Butterkeks Krustenbrot

Kleiner Beautytipp

Okay, Leute. Ich lasse jetzt mal meinen Sami Slimani raus und obwohl ich ein echter Gott bin, hab ich euch Normalos ja doch noch irgendwie lieb. Anders als der werte Herr Tutorial habe ich aber eigentlich keinen Spaß an Hauls und teuren Beautyprodukten. Also wird das hier wohl eine einmalige Sache bleiben, aber den Tipp wollte ich einfach liken, sharen und subscriben. Continue reading